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Diktatur verstehen.
Demokratie leben.

ÖFFNUNGSZEITEN ANDREASSTRAßE
ÖFFNUNGSZEITEN ANDREASSTRAßE

Dienstag, Donnerstag | 12–20 Uhr
Mittwoch, Freitag, Samstag,
Sonn- und Feiertage | 10–18 Uhr

Andreasstraße 37a
99084 Erfurt
T +49 (0)361 219212 – 0
service@stiftung-ettersberg.de

Öffentliche Führung
Samstag, Sonntag 14 Uhr
im Eintritt inbegriffen | ohne Voranmeldung

Wettbewerb

Abgabe
bis 5.3.24

Wir möchten Diktaturen in Europa besser verstehen und aus ihnen lernen. Unsere Erkenntnisse teilen wir mit allen, die wie wir wissen wollen, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart prägt. Und mit jenen, die wie wir eine demokratische Zukunft mitgestalten wollen.

Mehr über unsere Stiftung erfahren Sie hier.

Aktuelles aus der Stiftung
Jugendliche mit Mopeds, sie stehen zusammen und unterhalten sich
Allgemein Ausschreibung eines Promotionsstipendiums Vergabe eines neuen Abschlussstipendiums zum 1. Juli 2024
Allgemein Befragung von Besucher*innen Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße startet Besucher*innenbefragung: Machen Sie mit!
Projekte/Neuerscheinungen Hörspiel- und Rechercheprojekt Forschungsverbund ›Diktatuerfahrung und Transformation‹ startet in 2. Phase
verschiedene angepinte Zettel, auf ihnen stehen Wörter wie "Diktatur", "friedlich", "Umsturz", "Marx, Lenin und Engels" und vieles mehr
Allgemein Schüler*innen Wettbewerb Einsendschluss für alle Arbeiten: 5. März 2024
Projekte/Neuerscheinungen R. + R. Liebe in Zeiten der Kriege Eine Graphic Novel über eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen.
Mädchen in Trachten lachen in die Kamera, ein älterer Mann steht dazwischen und lächelt etwas schüchtern
Sonderausstellung Randgebiete – Geschichten von drüben Was verbindet uns in Ost und West? Eine Spurensuche in Wort und Bild
ein Mann lächelt in die Kamera, hinter ihm sind eine rote Backsteinwand und eingraues Gitter zu sehen
Diktatur verstehen

»Wenn wir die Errungenschaften unserer Demokratie verteidigen wollen, müssen wir die Vergangenheit kennen. Wir müssen verstehen, wie Diktaturen entstehen und mit welchen Techniken der Lüge und Ausgrenzung sie funktionieren. Wir müssen auch verstehen, dass sie nie nur die Gewaltherrschaft einzelner sind, sondern immer auch ein gesellschaftliches Fundament besitzen. Denn in allen Diktaturen gab und gibt es Menschen, die ›mitmachen‹, sei es aus Überzeugung oder weil damit materielle Vorteile und soziale Aufstiegschancen verbunden sind. Diese beiden Gesichter von Diktaturen – Repressionen und Privilegien – und die große Verführungskraft, die von populistischem Freund-Feind-Denken immer noch und gerade heute wieder ausgeht, machen Diktaturen so gefährlich und die Arbeit der Stiftung Ettersberg so wichtig.«

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller ist Professor für Europäischen Diktaturenvergleich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gremien. Er ist unter anderem Sprecher des Forschungsverbundes ›Diktaturerfahrung und Transformation: Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren‹. Seit 2014 ist er Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg.
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ein Mann lächelt in die Kamera, hinter ihm ist die Spiegelung des Kubus zu erkennen
Demokratie leben

»Mich faszinieren unangepasste Menschen, die sich in Zeiten der Diktatur nicht unterkriegen lassen. Deren Lebensgeschichten so zu erzählen, dass wir daraus heute, in der Demokratie, Zuversicht schöpfen können, ist unser Anspruch. Wir arbeiten in der Gedenkstätte Andreasstraße viel mit Mitteln der Popkultur – in unseren Ausstellungen, aber auch in Workshops und Seminaren. Mit Comics, Stop-Motion-Filmen, Podcasts und Songs wollen wir gerade junge Menschen für zeitgeschichtliche politische Themen begeistern.«

Dr. Jochen Voit ist Historiker, Autor und Comic-Szenarist. Der gelernte Buchhändler war Redakteur bei zeitzeugenportal.de. Seit 2012 ist er Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt und gibt Seminare in Public History an der Universität Erfurt. Aus seiner Leidenschaft für unangepasste Biografien sind diverse Veröffentlichungen hervorgegangen, etwa die Graphic Novel ›NIEDER MIT HITLER! oder Warum Karl kein Radfahrer sein wollte‹.
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