Wir passen unsere Fortbildungen für Lehrkräfte an die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Gruppe an. Gern planen wir Ihre Fortbildung in der Gedenkstätte gemeinsam mit Ihnen. Die Inhalte und den Ablauf Ihres Besuchs sprechen wir gern vorher mit Ihnen ab.
Fortbildung ›Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße als außerschulischer Lernort‹
Bei dieser Fortbildung möchten wir Ihnen die ›Andreasstraße‹ als außerschulischen Lernort vorstellen. Wir zeigen Ihnen neue Methoden der Geschichtsvermittlung am historischen Ort.
Nach einer Einführung in museumspädagogisches Arbeiten lernen Sie unsere Dauerausstellung ›HAFT | DIKTATUR | REVOLUTION: Thüringen 1949 – 1989‹, das Konzept dahinter und pädagogische Angebote für Schulklassen kennen. Mit dem Multimediaguide können Sie selbst auf Entdeckungsreise gehen – in unserer Gedenkstätte, aber auch in der Stadt, wo Sie mehr über die Ereignisse vom Herbst 1989 an den ›Orten der Friedlichen Revolution in Erfurt‹ erfahren können. Wieder andere Perspektiven auf die DDR ermöglicht das persönliche Gespräch mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen.
Gern diskutieren wir mit Ihnen auch über die Möglichkeiten und Grenzen von Gedenkstättenbesuchen, über Erinnerungskultur, ›Gedenkstättenkompetenz‹ und über Ihre Fragestellungen an den historischen Ort.
| Zielgruppe Lehrer*innen, Referendar*innen, Lehramststudent*innen, Multiplikator*innen |
| Sprachen Deutsch, Englisch |
| Dauer 2 bis 6 Stunden |
| Kosten kostenfrei |

Fortbildungen 2026 für Lehrkräfte und Multiplikator*innen
Die Fortbildungen für Lehrer*innen und Multiplikator*innen nähern sich dem Themenfeld der Erinnerungskultur aus unterschiedlichen Richtungen an. Die Fortbildungen fragen nach Analysekriterien für den didaktischen Umgang mit außerschulischen Lernorten, nach barrierearmen Bildungsformten und der Auseinandersetzung mit bildender Kunst aus der DDR.
Geschichte vielfältig
Wann: 13. August 2026, 9-16 Uhr
13. August 1961 – Tag des Mauerbaus: Von diesem historischen Ereignis ausgehend, widmet sich der Tag wissenschaftlich, künstlerisch, spielerisch und theatral der Auseinandersetzung mit der DDR.
Programm
9:00-10:00 Uhr Vortrag und Gespräch ›über Grenzen‹ mit Prof. Dr. Christiane Kuller (Universität Erfurt)
10:00-11:30 Uhr Gesellschaftsspiel ›Oh! wie Osten‹ mit Jule Hentschel
Das Gesellschaftsspiel ›Oh! wie Osten‹ schafft Raum für Austausch abseits von Stereotypen. Zwischen Ost und West, Jung und Alt. Das Spiel ermöglicht einen Perspektivwechsel und lässt staunen.
11:30-12:30 Mittagsimbiss
12:30-13:30 Uhr Theaterprojekt »Bücher hinter der Mauer«, in Kooperation mit der Schotte e.V.
Offiziell gab es in der DDR keine Zensur, dennoch konnte nicht alles gekauft, gelesen oder einfach angeschaut werden. In vielen Kulturbereichen gab es Einschränkungen. Bücher wie »1984«, »Die Verwandlung« oder »Gedächtnisprotokolle « waren verboten, ebenso Lieder wie »Ermutigung« oder Filme, etwa »Das Kaninchen bin ich«, und viele weitere Werke waren nicht frei zugänglich. Mit diesen Werken setzen sich junge Darsteller*innen aus dem Kinder- und Jugendtheater: die Schotte auseinander. Im Vordergrund stehen die Texte selbst, die Geschichte dieser und das Schicksal der Autor*innen.
13:45-15:00 Uhr Lesung »Rose + Robert – Liebe in Zeiten der Kriege« mit Dr. Jochen Voit
2025 erschien die Graphic Novel »Rose + Robert – Liebe in Zeiten der Kriege« mit Zeichnungen von Lilya Matveeva und Texten von Jochen Voit. Wer waren Rose und Robert? Eine Lovestory wird zum Politthriller, Lilyas Recherche zur Parabel auf alte und neu entfachte Ost-West-Konflikte.
15:00-16:00 Uhr Führung durch die Dauerausstellung
Fortbildungsnummer für die Anmeldung beim Thillm: 601970501
Interesse an einer Fortbildung?
Ihre Ansprechpartnerin
Judith Mayer
service@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)361 219212 – 17

