Wir möchten Diktaturen in Europa besser verstehen und aus ihnen lernen. Unsere Erkenntnisse teilen wir mit allen, die wie wir wissen wollen, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart prägt. Und mit jenen, die wie wir eine demokratische Zukunft mitgestalten wollen.
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»Die ›Andreasstraße‹ als historischer Ort verkörpert beides: Repression und Diktatur, aber auch Befreiung, Aufbruch und gelebte Demokratie. Gerade diese wechselvolle Geschichte von Diktatur und Demokratie beschäftigt uns in der Stiftung Ettersberg. Diktaturen können überwunden werden. Einerseits. Andererseits können demokratische Ordnungen in autoritäre Regime kippen. Gerade ist die Demokratie in Deutschland und in ganz Europa gefährdet. Daher ist es für uns wichtig zu fragen, warum Demokratien in der Vergangenheit gescheitert sind und was sie am Leben erhält. Das Nachdenken und den Austausch darüber in die Gesellschaft zu tragen, in die Städte und auf das Land, ist unsere Aufgabe.«
»Mich faszinieren unangepasste Menschen, die sich in Zeiten der Diktatur nicht unterkriegen lassen. Deren Lebensgeschichten so zu erzählen, dass wir daraus heute, in der Demokratie, Zuversicht schöpfen können, ist unser Anspruch. Wir arbeiten in der Gedenkstätte Andreasstraße viel mit Mitteln der Popkultur – in unseren Ausstellungen, aber auch in Workshops und Seminaren. Mit Comics, Stop-Motion-Filmen, Podcasts und Songs wollen wir gerade junge Menschen für zeitgeschichtliche politische Themen begeistern.«

