Das Symposium betrachtet in global-vergleichender Perspektive die demokratischen Erhebungen seit den 1970er Jahren und deren Memorialisierung. Zum einen geht es um die Frage, welche unterschiedlichen politischen Konstellationen dazu führten, dass demokratische Erhebungen zu einem politischen Umbruch führten, zur langsamen Erosion autokratischer Machtstrukturen beitrugen oder mitunter auch gewaltsam niedergeschlagen wurden. Anschließend soll ein Blick auf die jeweiligen Formen der Memorialisierung geworfen und gefragt werden, welche Bedeutung demokratische Massenproteste für das historische Selbstverständnis in den jeweiligen nationalen Narrativen spielen.
Eine globale Perspektive ermöglicht es dabei zu fragen, inwieweit sich trotz unterschiedlicher historischer Bedingungen analoge Formen der Memorialisierung herausbildeten, die sich in einem kontinental übergreifenden Vergleich näher analysieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei in den Fällen von gewaltsamen Auseinandersetzungen auf das Totengedenken.

24. INTERNATIONALES SYMPOSIUM
Demokratische Erhebungen und ihre Denkmäler: Ein globaler Blick auf die Zeit seit den 1970er Jahren
Wann: 6./7. November 2026
Wo: Reithaus Weimar
Sprache: Deutsch
Anmeldeschluss: 25. Oktober 2026
Kosten: 20 Euro / ermäßigt 10 Euro
eine Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden, der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien »Denkraum Ukraine« an der Universität Regensburg
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Daniela Frölich
symposium@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)3643 4975 – 16

