Wir passen unsere Fortbildungen für Lehrkräfte an die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Gruppe an. Gern planen wir Ihre Fortbildung in der Gedenkstätte gemeinsam mit Ihnen. Die Inhalte und den Ablauf Ihres Besuchs sprechen wir gern vorher mit Ihnen ab.
Fortbildung ›Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße als außerschulischer Lernort‹
Bei dieser Fortbildung möchten wir Ihnen die ›Andreasstraße‹ als außerschulischen Lernort vorstellen. Wir zeigen Ihnen neue Methoden der Geschichtsvermittlung am historischen Ort.
Nach einer Einführung in museumspädagogisches Arbeiten lernen Sie unsere Dauerausstellung ›HAFT | DIKTATUR | REVOLUTION: Thüringen 1949 – 1989‹, das Konzept dahinter und pädagogische Angebote für Schulklassen kennen. Mit dem Multimediaguide können Sie selbst auf Entdeckungsreise gehen – in unserer Gedenkstätte, aber auch in der Stadt, wo Sie mehr über die Ereignisse vom Herbst 1989 an den ›Orten der Friedlichen Revolution in Erfurt‹ erfahren können. Wieder andere Perspektiven auf die DDR ermöglicht das persönliche Gespräch mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen.
Gern diskutieren wir mit Ihnen auch über die Möglichkeiten und Grenzen von Gedenkstättenbesuchen, über Erinnerungskultur, ›Gedenkstättenkompetenz‹ und über Ihre Fragestellungen an den historischen Ort.
Zielgruppe Lehrer*innen, Referendar*innen, Lehramststudent*innen, Multiplikator*innen |
Sprachen Deutsch, Englisch |
Dauer 2 bis 6 Stunden |
Kosten kostenfrei |

Fortbildungen 2025 für Lehrkräfte und Multiplikator*innen
Die Fortbildungen für Lehrer*innen und Multiplikator*innen nähern sich dem Themenfeld der Erinnerungskultur aus unterschiedlichen Richtungen an. Die Fortbildungen fragen nach Analysekriterien für den didaktischen Umgang mit außerschulischen Lernorten, nach barrierearmen Bildungsformten und der Auseinandersetzung mit bildender Kunst aus der DDR.
KI und Erinnerungskultur
Datum: 7. August 2025
Die neuen Entwicklungen von künstlicher Intelligenz, stellt auch die Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen. Kann KI einen sinnvollen Beitrag zu pädagogischer Arbeit und der Vermittlung von DDR-Geschichte leisten? Die Potenziale künstlicher Intelligenz für die historisch-politischen Bildung zu ermitteln, dabei Chancen und Risiken abzugleichen ist das Ziel der Veranstaltung.
Die Fortbildung nähert sich dem Thema mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen. Die Dozent*innen stellen aktuelle Forschungsprojekte vor und freuen sich auf Einblicke in die Erfahrungen aus der Schule.
Als Referent*innen sind Prof. Dr. Anna Neovesky (Digital Humanities – Hybride Bildungs- und Kommunikationsräume, Universität Erfurt) und Anja Neubert (Lehrkraft für besondere Aufgaben, Universität Leipzig) eingeladen.
Anmeldung:
Für Lehrer*innen: Anmeldung über das Thillm mit der Fortbildungsnummer 591970301
Für Multiplikator*innen: Anmeldung über: service@stiftung-ettersberg.de
Interesse an einer Fortbildung?
Ihre Ansprechpartnerin
Judith Mayer
service@stiftung-ettersberg.de
T +49 (0)361 219212 – 17