de_DE | en_US
0,00 
0

Aktuelles aus der Stiftung

drei Menschen sitzen vor einer Wand, auf der ein Mann zusehen ist, darüber ist ein Fenster aus Glasbausteinen
Projekte/Neuerscheinungen Neues Verbundprojekt gestartet, gefördert von der VW-Stiftung Erinnerungskultur als demokratische Aufgabe: Verbundprojekt setzt auf nachhaltigen Dialog über ostdeutsche Transformationserfahrungen
das ehemalige Haftgebäude und der Kubus der Friedlichen Revolution aus einer Komplettperspektive von oben
Allgemein Stille Stunde in der Gedenkstätte am Dienstag, den 7. Juli 2026 von 17 bis 20 Uhr
Projekte/Neuerscheinungen Rose + Robert – Liebe in Zeiten der Kriege Graphic Novel über eine Liebe zwischen Ost und West
Eine Installation, im Vorderdrund sind gefüllte flache Glasvitrinen zu sehen, die auf dem Bodem liegen. Dahinter hängt ein roter Teppich herunter, er liegt zum Teil auf den Vitrinen.
Sonderausstellung fragile. Die Häutung der Schlange vom 11.9.26 bis zum 31.1.27 zu sehen
ein Haus im Park
Veranstaltung Demokratische Erhebungen und ihre Denkmäler: Ein globaler Blick auf die Zeit seit den 1970er Jahren Anmeldungen zum 23. Internationalen Symposium möglich
Ein Tisch mit einem Modell des Gebäudes der Gedenk- und Bildungsstätte. Ebenfalls auf dem Tisch zu sehen sind Zeichnungen und Texte.
Projekte/Neuerscheinungen Andreasstraße taktil Angebote für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen

Die Umbrüche nach der deutschen Wiedervereinigung sind bis heute Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Debatten. Nicht selten sind sie geprägt von Polarisierung, Vereinfachung und politische Instrumentalisierung. Zugleich wird das Thema in den kommenden Jahren Gegenstand des Schulunterrichts. Wie mit diesen Herausforderungen und Chancen umgehen?

Hier setzt das Verbundprojekt »Reframe, Reflect, Connect – Transforming Memory Culture on (East) Germany’s Transformation« an. Es verbindet Forschung, Bildung und Zivilgesellschaft, um neue Perspektiven auf Transformationsgeschichte zu eröffnen und den demokratischen Dialog nachhaltig zu fördern. Kooperationspartner sind das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden, die Stiftung Ettersberg/Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, das Kultur Forum Dresden ›riesa efau‹, die Professur für Didaktik der Geschichte an der Universität Göttingen sowie die Evangelische Akademie in Loccum.

Der Verbund gehört zu den elf von der VW-Stiftung in der Förderlinie »Transformationswissen über Demokratien im Wandel« geförderten Projekten. Er hat eine Laufzeit von 4,5 Jahren (2026-2031) und ein Budget von rd. 1,4 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Transformationsgeschichte so vermittelt und diskutiert werden kann, dass sie nicht weiter polarisiert, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Die Umsetzung erfolgt auf vier Ebenen:

  1. Historische Forschung (u.a Interviews mit Zeitzeug*innen) macht die Vielschichtigkeit der Transformationsgeschichte sichtbar
  2. Dialogformate an Dritten Orten, u.a. in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, schaffen die Möglichkeit für Austausch über Erfahrungen mit gesellschaftlichem Wandel
  3. Neue Bildungsformate, die auf der Grundlage der Ergebnisse des Verbunds entstehen, werden nachhaltig in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit verankert
  4. Kuratierung einer Ausstellung in der Motorenhalle in Dresden, in der die Ergebnisse des Verbunds mit Perspektiven aus der Kunst verbunden und so neue Fragen und Ausblicke eröffnet werden

Ziel des Projekts ist eine erinnerungskulturelle Intervention: Statt eindimensionaler Meistererzählungen sollen Räume für differenzierte Perspektiven auf den Transformationsprozess entstehen. Durch die Vernetzung der Projektpartner in Ost und West, aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bildung werden Formate entwickelt, die historische Erfahrungen vielfältig erzählen, gemeinsam reflektieren und mit aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden.

0
0
Warenkorb
Dein Warenkorb ist leerWeiter zum Shop
Secure Checkout
Fast Shipping
Easy Returns